17 Sep
Als im 13. Jahrhundert die ersten mechanischen Uhren erfunden wurden, waren dies von Handwerkern in präziser Arbeit und mit hoher Kunst gefertigte Objekte, die sich nur Angehörige des Adels oder der Klerus leisten konnten. Uhren und Handwerker, die Uhren herstellen konnten, fand man daher entweder in dem Umgebungen von Adelshäusern, Königshöfen oder in der von Klöstern und Bistümern. Der Klerus benötigte Uhren für die Einhaltung der strengen Tagesregelungen durch Gebete, für Fürsten und Könige waren Uhren dagegen eher Liebhaberstücke und Schmuck, die teilweise regelrecht verschwenderisch mit Juwelen und Perlen verziert wurden.
Uhren blieben lange Zeit auch für die Bevölkerung unerschwingliche Luxusobjekte. Mit Einsatz der beginnenden Industrialisierung und den damit rapide wachsenden technischen Möglichkeiten wurden viele Gegenstände, die vorher nur in Handarbeit gefertigt werden konnten, nun auch maschinell produziert, was ihren Preis rapide nach unten sinken ließ. So verhielt es sich schließlich auch mit Uhren.
Seit es Billiguhren gibt, kann sich im Prinzip jeder einen Zeitmesser leisten, ob als Armbanduhr, Standuhr, Wecker oder Küchenuhr. Günstige Uhren werden oft mit Materialien wie Kunststoff oder Edelstahl gefertigt, hochwertige Materialien wie Titan, Gold oder Platin kommen bei Billiguhren nicht zum Einsatz.
Eine Billiguhr erfüllt in jedem Fall ihren Zweck als Zeitanzeige, sie ist in vielen Fällen auch modisches Accessoire und wird von ihren Trägern je nach aktuellen Trends ausgewählt. Vorteil einer günstigen Uhr ist, dass man je nach Lust und Laune eine neue Uhr kaufen kann. Viele Sammler kaufen auch gern ausgefallene günstige Uhren, die ein besonderes Merkmal tragen, und bereichern so ihre Sammlung.