Das Böse ist immer und überall, das gilt auch für Diebe und Einbrecher. Die Statistik besagt, dass in Deutschland fast alle vier Minuten ein Einbruch geschieht. Das sind weit über 130.000 Straftaten dieser Art im Jahr, das muss man sich mal vorstellen. Manchmal marschieren die Einbrecher einfach durch die Haustüren. Nach den Erfahrungen der Polizei vermeiden die Diebe dabei in aller Regel das Zusammentreffen mit den Bewohnern und bevorzugen daher die Häuser und Wohnungen, wo diese mit ihrer Anwesenheit glänzen. Einbrechen scheint eine einfache Sache zu sein und ein lukratives Geschäft obendrein. Aber warum ist das so, wollen die Leute, dass bei ihnen eingebrochen wird? Mit Sicherheit nicht. Aber niemand setzt sich gerne mit derart negativen Dingen auseinander. Also wird auch nicht über die Möglichkeiten zur Prävention nachgedacht. Somit haben Einbrecher ein leichtes Spiel. Platz ein auf der Liste der Top Einbruchsstellen besetzen immer noch die Haustüren. Danach folgen alle Arten von Nebentüren, wie Fenster-, Balkon-, Terrassen- und Kellertüren. Diese sind oft nur unzureichend gesichert und mit wenigen Handgriffen und Werkzeug zu öffnen. Haupteinbruchszeit ist nicht etwa die finstere Nacht, sonder zwischen morgens um sieben bis zehn Uhr abends, die Zeit in der die meisten Menschen außer Haus sind. Es kommt aber auch oft vor, dass es die Bewohner sich während des Einbruchs im Haus befinden. Damit man es den Einbrechern nicht ganz zu einfach macht, sollte man folgende Anzeichen der Abwesenheit möglichst vermeiden. Hinweise bekommt ein Einbrecher zum Beispiel vom Briefkasten des Objekts, ist der überfüllt oder liegen alte Zeitungen auf dem Boden, weis der Dieb bescheid. Ein weitere Zeichen geben die Fenster oder Rollläden, sind diese ständig zu bzw. heruntergelassen, sind sie ein Zeichen von Abwesenheit. Ebenso wenn man am Telefon nur den Anrufbeantworter erreicht. Vermeidet man diese offensichtlichen Anzeichen, lässt sich ein Einbruch ganz leicht vermeiden. Und natürlich sollte man die Haustüren und Fenster stets geschlossen halten.