26 Sep
Ich habe schon immer davon geträumt, ein eigenes Plattenlabel zu gründen. Nicht, um damit Geld zu verdienen, sondern um einfach die Musik von Freunden für Liebhaber exotischer Nischenmusik herausbringen zu können. Doch leider ist die Herstellung von Vinylschallplatten ja nicht gerade günstig und CDs finde ich ziemlich unsexy – deswegen habe ich mir einfach günstigen Webspace besorgt und die Musik im MP3-Format veröffentlicht. Ich finde diese Idee auch ziemlich fortschrittlich, denn die meisten Musikfans hören ihre Lieblingsmusik heute so sowieso auf dem Computer oder einem MP3-Player. Ein weiterer Vorteil der Webspace-Variante ist, dass man über das Internet viel mehr Leute erreicht, als man es mit physischen Tonträgern jemals könnte. Denn über das Internet kann sich natürlich jeder die Musik direkt auf seinen PC runterladen – ganz egal, wo in der Welt er sich gerade befindet. Als Netlabel-Betreiber muss man jedoch darauf achten, dass man sich güstigen Webspace besorgt, denn wenn die Downloadzahlen zu hoch sind, muss man bei seinem Webspace-Anbieter natürlich nachzahlen. Ich habe jedoch einen Anbieter gefunden, der seinen Webspace äußerst preiswert anbietet und bin somit noch nicht in die Gefahr gekommen, eine zu hohe Rechnung bezahlen zu müssen. Via Myspace und einschlägige Musikblogs kann ich ja außerdem auch kostenloses Marketing betreiben und mittlerweile haben sogar schon Plattenfirmen den Kontakt zu mir aufgenommen, weil sie unsere Musik gerne veröffentlichen würden. Und eines Tages mal eine Schallplatte mit der eigenen Musik in den Händen halten zu können, wäre ja schon eine tolle Angelegenheit.
Ein Kommentar for "Nachwuchskünstler nutzen Webspace zur Selfpromotion"
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