3 Dez
Das Studium im Ausland ist für viele eine willkommene Abwechslung zum Studienalltag in Deutschland und über dies auch eine hervorragende Möglichkeit andere Kulturen kennen zu lernen, neue Erfahrungen zu sammeln und sich eine wertvolle Referenz für die berufliche Zukunft zu sichern. Mittlerweile bieten nahezu alle europäischen Länder unterschiedliche Austauschprogramme für Studenten an. Zu ihnen gehört auch Spanien. Wer sich für ein Studium im sonnenverwöhnten Spien interessiert sollte zunächst einmal wissen wie dieses dort aufgebaut ist. Das Studium an spanischen Universitäten ist in Zyklen unterteilt. Diese dauern zwei bis drei Jahre und sollen berufliche und wissenschaftliche Ausbildung verbinden. Insgesamt gibt es vier verschiedene Modelle wie ein Studiengang aufgebaut sein kann. Das erste Modell (primer ciclo) ist ein Kurzstudiengang von der Länge eines Zyklus und sieht einen berufsqualifizierenden Abschluss vor, in etwa vergleichbar mit der Berufsschule in Deutschland. Das zweite Modell ist ein Langzeitstudiengang über zwei Studienzyklen und beinhaltet ebenfalls einen berufsqualifizierenden Abschluss nach dem ersten Zyklus. Das dritte Model geht auch über zwei Zyklen beinhaltet diesen Abschluss jedoch nicht. Das vierte Modell bezieht sich auf weiterführende Studiengänge zum Erreichen der Promotion. Genau wie in Deutschland auch, studieren die Spanier in zwei Semestern pro Jahr, an deren Ende jeweils die Prüfungen geschrieben werden. Für jeden Studiengang gibt es Kernfächer, welche verbindlich vom Land vorgegeben werden, Pflichtfächern, welche verbindlich von der Universität vorgeschrieben werden und Wahlpflicht- und freie Kurse, über die die Studenten selbst entscheiden können. Wer sich für ein Auslandssemester an einer spanischen Universität interessiert sollte gute sprachliche Kenntnisse und Noten mitbringen, denn die begrenzten Plätze werden nur nach Notendurchschnitt und nach einem bestandenen Sprachtest vergeben.
3 Dez
Genau wie die meisten unserer Europäischen Nachbarn bietet auch Frankreich Interessierten aus aller Welt die Möglichkeit einige Semester an den Universitäten des Landes zu studieren. Obwohl es für die meisten Deutschen am nahesten von diesen Ländern ist, liegt Frankreich in der Gunst der deutschen Studenten nur auf Platz vier (2002) hinter dem Vereinigten Königreich, den USA und der Schweiz. Gründe dafür könnten in der Sprache oder in den, in vergleich zu anderen Ländern, hohen Kosten für den Lebensunterhalt liegen. Erstaunlicherweise kommen jedoch die meisten ausländischen Studenten in Frankreich aus Afrika, erst dann folgen die Europäer. Das Bildungsniveau an französischen Hochschulen ist erstklassig. Mit einer Vielzahl von exzellent ausgebildeten Lehrkräften aus dem akademischen Bereich sowie aus der Praxis hat Frankreich seinen Studenten eine Menge zu bieten. Aber nicht nur das. Schließlich ist unser europäischer Nachbar auch gesegnet mit einer faszinierenden Kultur, interessanten Menschen und atemberaubenden Landschaften. Und nicht zuletzt sprechen der französische Lebensstil und die gute Küche für einen längeren Aufenthalt in Frankreich. Wer jetzt Lust bekommen hat in Frankreich zu studieren oder zumindest einige Semester dort zu verbringen, für den gelten folgende Zugangsberechtigungen. Für ein Erststudium an einer französischen Universität gelten im Prinzip die gleichen Voraussetzungen wie an deutschen Universitäten. Die Hochschulreife ist Pflicht und für einige Studiengänge gibt es noch einen zugangsbeschränkenden Numerus Clausus. Der Zugang zum spezialisierteren zweiten Studienabschluss, dem Master Studium (Graduate-Level) reicht je nach Universität die deutsche Zwischenprüfung bzw. das Vordiplom nicht aus, sondern der Studienabschluss ist dafür notwendig. Wer lediglich ein oder zwei Semester in Frankreich studiert kann sich ggf. die dort belegten Kurse an der Heimatuniversität anrechnen lassen.
3 Dez
Wer will das nicht, ein Auslandsemester ist doch sicherlich für jeden Studenten attraktiv, besonders wenn es sich um so ein exotisches Land wie Neuseelandhandelt. Seinen eigenen Kulturraum zu verlassen, am anderen Ende der Welt, im Land der Hobbits, ein oder zwei Semester zu studieren hat schon seinen Reiz. Das Studium in Neuseeland ist ähnlich aufgebaut, wie das Studium in Zukunft auch in Deutschland aufgebaut sein wird. Auch dort gibt es keine Diplomstudiengänge. Das Studium in Neuseeland unterteilt sich in die Bereiche Undergraduated und Postgraduated Studies. Beim ersten Bereich handelt es sich um einen ganz normalen Bachelorstudiengang, wie es ihn mittlerweile auch in Deutschland gibt. Es ist aber auch möglich einen Bachelor with Honors zu erreichen, dieser erfordert ein zusätzliches Studienjahr und wird mit einer wissenschaftlichen Arbeit abgeschlossen. Die Ausbildung dauert in der Regel drei bis vier Jahre und ist Voraussetzung für weitere Studiengänge des Postgraduate-Bereichs. In diesem Bereich können dann weiterqualifizierende akademische Grade, wie Diploma, Master oder Doktor erworben werden. Beim Diploma handelt es sich um einen kurzen Aufbaustudiengang. Die eher praktische Ausrichtung dieses Studiengangs führt nach einem Jahr zu einem ersten postgraduate-Abschluss und kann bei weiterführenden Studiengängen angerechnet werden. Während für diesen Studiengang lediglich der Bachelorabschluss vorausgesetzt wird, kann es bei bestimmten Masterstudiengängen sein, dass sowohl dies als auch Berufserfahrung zur Zulassung notwendig sind. Über dies bieten die neuseeländischen Universitäten auch ein Programm für ausländischen Studenten an, welches es ihnen ermöglicht ein oder zwei Semester in Neuseeland zu studieren. Die von den Studenten belegten und erfolgreich abgeschlossenen Kurse können dann von der Universität in der Heimat angerechnet werden. Für die Teilnehmer des Study Abroad-Programms ist es jedoch nicht möglich, während dieser Zeit einen Abschluss zu machen.