29 Feb
Das Wichtigste im Büro ist der ganze „Kleinkram“, den man so auf dem Schreibtisch rum liegen hat. Was in der Küche das Küchenmesser, der Schneebesen, der Pfannenwender etc., ist im Büro der Tacker, der Locher, der Entklammerer (auch Klammeräffchen genannt), der Textmarker und viele andere kleine Helfer, die einem die Büroarbeit erleichtern.
Der wohl am meisten benutzte Gegenstand ist die Büroklammer. Obwohl es sie mittlerweile in allen Farben und aus den verschiedensten Materialien gibt, sind die alt hergebrachten, silbernen in mittlerer Größe die gängigsten.
Man müsste wirklich mal zählen, wie viel Büroklammern an einem Arbeitstag im Büro ihre Aufgabe erfüllen.
Ebenso unentbehrlich ist der Tacker. Was die Büroklammer anfangs lose gedanklich zusammengehalten hat, wird mit dem Tacker fest zusammengefügt.
Ungefähr so, wie beim Schneidern der Reihfaden und danach die Naht.
Sollte dann das Zusammengefügte doch nicht mehr zusammen bleiben bzw. noch etwas hinzugefügt werden müssen, kommt das „Klammeräffchen“ ins Spiel.
Bevor man sich seine Fingernägel ruiniert, um die Klammer los zu bekommen, greift man zu diesem kleinen Helfer und ruck zuck sind die Seiten wieder Singles.
Ganz hervorragend, um diese kleinen Helfer zu beherbergen ist ein Utensilo.
In diesem befinden sich auch die Textmarker in verschiedenen Farben und der unentbehrliche Edding.
Obwohl man nun diesen ganzen „Bürokleinkram“ fein übersichtlich in seinem Utensilo untergebracht hat, sucht man ständig den ganzen Tag nach irgendeinem dieser kleinen Helfer.
Mal ist das Lineal verschwunden (sie verstecken sich meistens in Ordnern oder zwischen irgendwelchen Belegen) oder man sucht verzweifelt nach dem Textmarker (für gewöhnlich liegt er dann unter der Tastatur). Aber irgendwann, kurz vor Feierabend taucht alles wieder auf und wartet auf seinen Einsatz am nächsten Morgen.
27 Feb
Auch in der Zeit der Datenerfassung und Archivierung von Vorgängen per Computer sind Ordner unersetzlich.
Alle Belege mit handschriftlichen Notizen müssten eingescannt werden, alleine für diese Arbeit wäre eine ganze Arbeitskraft erforderlich.
Daher sind Ordner in allen Größen und Variationen erhältlich. Durch die alphabetischen Register, die man zusätzlich bestellen kann, ist es ein Leichtes, die Ablage übersichtlich abzuheften und Gesuchtes jederzeit schnell aufzufinden.
Wie oft kommt es vor, dass ein Kunde anruft und schnell eine Auskunft über ein Fax oder einen Brief anfordert. Der Ordner ist schnell griffbereit, wie wir aber alle wissen, hat die Technik nicht immer Lust, ihre Daten preiszugeben.
Mal gibt der Server seinen Geist auf, ein anderes Mal hat irgendjemand die Dateien verschoben oder gelöscht.
Für die Ablage von Din à 5 Blättern oder Kontoauszügen sind die Doppelordner optimal. Man kann den oberen und unteren Bereich eines Din à 4 Ordners nutzen.
Ordner gibt es in allen Farben und unterschiedlichen Materialien.
Auch Ordnerrücken kann man den jeweiligen Erfordernissen anpassen. Es gibt schmale, breite, linierte, blanko usw. Ordner, die immer wieder benutzt werden, haben eine durchsichtige Rückenlasche, die es ermöglicht, die Beschriftung jederzeit zu verändern.
Aber nicht nur im Büro, auch zu Hause sind Ordner unersetzlich. Wohin mit den ganzen Rezepten, die sich so im Laufe der Jahre ansammeln, oder den Rechnungen, Bedienungsanleitungen, dem Behördenschriftverkehr?
Es ist beruhigend zu wissen, dass alle Belege ordnungsgemäß und mit System abgelegt wurden und man im Notfall in kürzester Zeit das gewünschte Schriftstück zur Hand hat.
Daher werden Ordner auch noch in Jahrzehnten nicht von der Bildfläche verschwinden.
25 Feb
Fünf Frauen in einem kleinen Büro, das ist, wenn die Chemie stimmt, einfach super. Das Wichtigste ist, dass jeder die gleiche Arbeitseinstellung hat. Quasselstrippen und Spätaufsteher haben in unserem Büro nichts verloren. Auch Jammerlappen sind unerwünscht. Wenn sehr viel zu tun ist, steht man auch mal zwei Stunden früher auf, vor allen Dingen hilft man den anderen, wenn sie ihre Arbeit einfach nicht mehr schaffen.
Um den täglichen Alltagsfrust zu bewältigen, lassen wir ihn auf eine humorvolle Art und Weise aneinander aus. Wir geben der anderen zu verstehen, dass sie lahm ist, wie eine Schnecke und man deswegen ihre Arbeit machen muss. Als Antwort bekommt man dann gesagt, dass man doch sowieso nur den ganzen Morgen mit Kaffeetrinken und Plätzchenessen verbringt.
Solche flapsigen Sprüche gehen den ganzen Tag im Büro hin und her. Wir nennen es Galgenhumor, denn egal, welche unmöglichen Arbeiten auch von uns verlangt werden, wir schaffen sie immer und haben auch noch unseren Spaß dabei.
Auch der Chef ist davon angetan (oder auch nicht), denn jedes Mal, wenn er ins Büro kommt, kriegt er auch gleich einen Spruch mit auf den Weg. Obwohl er sehr wortgewandt ist, fällt ihm meistens nichts Schlagfertiges ein und er geht kopfschüttelnd wieder aus dem Büro.
Weil er aber weiß, dass bei uns korrekt und schnell gearbeitet wird und wir vor Überstunden nicht zurückscheuen, können wir uns schon einiges erlauben.
Das einzige Problem bei so vielen Frauen ist das Naschen. Man kann sich noch so fest vornehmen, nichts Süßes zu essen, wenn dann die eine Kollegin den selbst gemachten Eierlikörkuchen herumreicht, greift man doch jedes Mal zu. Na ja, dann wird halt eben das nächste Mal gemeinsam diätet.
23 Feb
Was ist das nur für eine Unart, jedes Kind lernt schon von klein auf: wenn ich von irgendwas den Rest nehme, muss ich Bescheid sagen, dass es wieder neu gekauft werden kann.
Den Rest Haselnusscreme, oder den Rest Wurst, sonst weiß Mama nicht Bescheid und ich muss auf Wurst und Schokocreme die nächsten Tage verzichten.
Diese Kinder, die das gelernt haben, sind heute erwachsen. Aber ein Teil dieser Erwachsenen hat das Gelernte irgendwie vergessen oder verdrängt.
Und ich habe das Gefühl, als wenn ein großer Teil von denen zu meinen Kollegen gehört.
Da sitzt man im Schweiße seines Angesichts, schreibt Rechnungen, macht Tabellen und plötzlich gibt einem der Drucker mit dem gleichen Piepton wie der allmorgendliche Wecker zu verstehen, dass er kein Papier mehr hat.
Im Schrank liegen auch nur noch zehn Blätter, also geht man in das Lager, wo die Kisten mit dem Nachschub stehen – eigentlich - .
Doch da stehen keine mehr. Vielleicht hat sie ja jemand woanders hin geräumt. Nein, auch nicht. Also fragt man bei der Kollegin nach, die zuständig ist für die Bestellung von Büromaterial.
Nein, die letzten zwei Wochen war keiner bei ihr und hat Bescheid gesagt, dass er die letzten drei Kartons genommen hat. Und was jetzt? Die Suche nach dem Schuldigen ist sinnlos, auch wenn man eindeutig im Nachbarbüro sehen kann, dass dort noch zwei Packen Papier liegen.
Die hat man ja schon vor bestimmt drei Wochen aus dem Lager geholt und da waren mindestens noch dreißig Kisten Papier vorrätig.
Also fragt man brav, ob man denn für heute mal einen Packen mitnehmen darf, um seine Arbeit fortsetzen zu können, denkt sich seinen Teil und hofft darauf, dass bei Einigen das Gedächtnis das Gelernte aus der Kindheit wieder freigibt.
21 Feb
Wenn man sich mal überlegt, was wohl der wichtigste Gegenstand im Büro ist, dann kann man das morgens um halb sechs, wenn man noch schlaftrunken vor seinem Schreibtisch sitzt mit Bestimmtheit sagen: Die Kaffeemaschine.
Mein morgendlicher Ablauf sieht so aus: Nachdem ich aus dem Bad komme, mache ich mir in der Küche meine Brote für den Tag fertig und verlasse ohne Frühstück das Haus.
Die Fahrt zur Arbeit dauert nur ca. acht Minuten. Länger dürfte sie auch nicht dauern, denn das Gehirn befindet sich noch im Halbschlaf.
Um kurz vor halb sechs sitze ich dann vor meinem PC und weiß nicht, wie ich ihm jetzt mitteilen soll, dass ich im Moment noch gar nichts mit ihm anfangen kann.
Meine Kolleginnen sind schon vor mir da und eine Kollegin spült die Tassen vom Tag zuvor.
Wir haben eine praktische Pad Kaffemaschine und schon nach kurzer Zeit zieht durch das Büro der herrliche Kaffeeduft.
Nach der ersten Tasse sieht die Welt schon ganz anders aus. Man ist bereit für die Aufgaben, die jetzt auf einen zukommen.
So ein Pad Kaffeeautomat ist wesentlich besser, als die normalen Kaffeemaschinen. In unserer Firma ist es üblich, dass im Aufenthaltsraum ständig irgendjemand die Kaffeemaschine fertig macht. Kaffee und Milch werden von der Firma bezahlt.
Darauf haben wir aber verzichtet und uns gemeinsam einen Pad Automat gekauft.
Erstens ist der Kaffee immer frisch und außerdem kann man die jeweilige Stärke selbst bestimmen. In unseren Augen ist der Kaffee im Aufenthaltsraum eine regelrechte „Plörrebrühe“. Etwas für Menschen, die morgens schon fröhlich pfeifend und hellwach durchs Leben gehen. Damit können wir nichts anfangen, unser Kaffee muss „wecken“.
19 Feb
Viele Erwerbstätige müssen feststellen, dass ihr Gehalt nicht mehr ausreicht um alle Rechnungen zu bezahlen. Wenn man sich dann ab und zu auch etwas leisten möchte,
braucht man meistens noch einen zweiten Job. Einige Firmen bieten so genannte Minijobs auf vierhundert Euro Basis an. In der Gastronomie steigt spätestens im Frühjahr die Nachfrage nach Arbeitskräften wieder, weil sich dann wieder die Biergärten öffnen und zusätzliches Personal gebraucht wird. So kann man sich in den Abendstunden oder auch am Wochenende etwas Geld dazu verdienen. Eine andere Möglichkeit wäre in den frühen Morgenstunden zu arbeiten, also bevor man seine Haupttätigkeit nachgeht. Bei den angesiedelten Tageszeitungen werden immer wieder Zusteller gesucht. Allerdings sollte man bedenken, dass dies ein echter Knochenjob ist und dass man bei Wind und Wetter vor die Tür muss. Auch wird einem kein Auto oder Fahrrad gestellt. Größere Bäckereien bieten auch häufig Minijobs an. So fährt man zum Beispiel das Backgut von einer Filiale in die Nächste. Oder sie suchen Mitarbeiter die schon im Vorfeld Brötchen oder Bagettes belegen und verschweißen, damit sie frisch bleiben. Ein weiterer Job wäre, in einem Supermarkt, Lebensmittel aufzufüllen. Da sich dort die Geschäftszeiten immer mehr in die späten Abendstunden verlegt haben, manche Märkte haben bis 22.00 Uhr geöffnet, lässt sich dies vielleicht am besten mit dem anderen Beruf arrangieren. Auch geht der Trend in anderen Einzelhandelsbranchen dahin, mehr Beschäftigte auf 400 Euro Basis einzustellen. Eines sollte man aber immer beachten, der Hauptjob darf unter der Mehrbelastung niemals leiden und die Geschäftsleitung sollte über die Nebentätigkeit informiert sein, damit es zu keinen Missverständnissen kommen kann.
17 Feb
Das Wort Marketing ist inzwischen ein sehr abstrakter und nicht mehr unbedingt schnell erklärbarer und greifbarer Begriff in der Wirtschaft.
Alles ist irgendwie Marketing und scheinbar fallen deshalb sehr viele andere Begriffe, wie zum Beispiel die Begriffe Werbung oder Vertrieb auch unter Marketing.
Grundlegend ist der Begriff Marketing mit „Vermarktung“ oder „auf den Markt bringen“ zu erklären. Dies ist auch die alte Definition dieses Begriffes, der erstmalig zwischen 1905 und 1920 an amerikanischen Universitäten geformt wurde.
In Deutschland hielt sich die Übersetzung als „Absatzwirtschaft“ bis in die 1960er Jahre.
Die Geburtsstunde des Marketing in Deutschland kam mit der Erfindung des Backpulvers durch die Firma Dr. Oetker. Hier kam plötzlich ein Produkt auf den Markt, dass keiner kannte und von dem auch keiner wusste, dass man es brauchte. Durch das von Anfang an sehr gut gestaltete Marketing wurde das Oetker`sche Backpulver weltbekannt und fehlt bis zum heutigen Tag in keiner Küche.
Heute erklärt das Wort MARKETING die Ausrichtung von Unternehmensentscheidungen am aktuellen Markt. Man orientiert sich als Firma also nicht mehr an den eigenen Kapazitäten und schaut, wie es in das eigene Konzept passt, sondern verlässt sozusagen „den eigenen Teller, um zu sehen, was auf dem Tisch so los ist.“ Dies war in den Nachkriegsjahren eben noch ganz anders.
Tätigkeiten innerhalb des Marketings sind zum Beispiel Werbung, Vertrieb, Analysen, Planungen und Umsetzungen im Hinblick auf die Marktsituation, Kommunikation, Preisgestaltung und natürlich die Produktarbeit.
Alle diese Tätigkeiten zusammen garantieren dann die optimale Positionierung eines Unternehmens am aktuellen Markt. Dafür ist es allerdings wichtig, dass das Marketing immer den neuesten Standards angeglichen wird.
15 Feb
Jeder Jugendliche braucht nach der Schule eine vernünftige Ausbildung. Da ist es schon wichtig, früh die richtigen Weichen zu stellen. Die Schulen stellen in der achten Klasse drei Wochen der regulären Schulzeit zur Verfügung. Die Schüler müssen sich vorher einen Job besorgen und dann dort ein Praktikum absolvieren. Auf diese Art und Weise kann man schon mal antesten, wie es in der Arbeitswelt aussieht und ob der Beruf der einem vorschwebt auch wirklich gefällt. Klappt es dann nach der Schule doch noch nicht gleich mit einem Ausbildungsplatz, kann man sich natürlich weiterbilden. Möchte man beispielsweise einen kaufmännischen Beruf ergreifen, ist es ratsam vorher auf eine Handelsschule zu gehen. Dort lernt man unter anderen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaft, Buchführung, kaufmännisches Rechnen und so weiter. Diese schulische Ausbildung dauert zwei Jahre und man erreicht damit die mittlere Reife. Mit diesem Grundwissen kann man sich auf jeden freien Ausbildungsplatz, wie zum Beispiel Bürokaufmann, Industriekaufmann, Groß- und Außenhandelskaufmann, Bankkaufmann oder vielleicht in einem Zweig im juristischen Bereich bewerben. Viele Personalchefs schätzen es sehr, wenn die Jugendlichen einiges an Vorwissen mitbringen und das erhöht dann die Chance, den begehrten Arbeitsplatz zu erhalten. Außerdem kann sich die Handelsschule auch auf die Dauer der Ausbildung auswirken. Denn durch das Vorwissen verkürzen viele Firmen die Lehrzeit von drei auf zwei Jahre. Nach einem erfolgreichen Abschluss übernehmen die Ausbildungsbetriebe gern ihre Auszubildenden, wenn im Haus eine freie Stelle angeboten wird. So kann man dann seine erste Erfahrungen in seinem neuen Job machen und in diesem Betrieb bleiben oder man wechselt zu einem späteren Zeitpunkt in ein anderes Unternehmen.
13 Feb
Auch im Sportbereich kann man diverse Ausbildungen machen und das auch schon relativ früh. Denn auch als Jugendlicher kann man hier eine Ausbildung zum Gruppenhelfer absolvieren. Ähnlich wie in der allgemeinen Jugendarbeit ist dies ein Job, der zu den Helfertätigkeiten innerhalb einer Jugendgruppe zählen. Das heißt, der jenige, der diese Ausbildung genossen hat, kann dann dem Hauptverantwortlichen als Hilfe sozusagen „unter die Arme greifen“. Dabei liegt die Verantwortung natürlich beim Gruppenleiter, der logischerweise Weise mindestens achtzehn Jahre ist und einen „ausgewachsenen“ Übungsleiterschein haben sollte.
Die Gruppenhelfer erlernen während ihrer Ausbildung, die entweder an Wochenenden, in den Ferien oder an verschiedenen Abenden stattfindet, die grundlegenden Dinge, die man während einer sportlichen Übungsstunde wissen muss.
Primär geht es natürlich darum, was man alles in einer Sportstunde so anstellen kann, an Spielen und Übungseinheiten an Geräten. Es geht also auch um den Erfahrungsaustausch.
Doch auch die grundlegenden Sachen, die man in einem solchen Job benötigt, wie Hilfestellungen beim Gerätesport, Erste Hilfe, gesetzliche Grundlagen und wie man eine Sportstunde konzipiert stehen auf dem Plan der Ausbildung.
So erlernen die baldigen Gruppenhelfer, das Basiswissen, dass man zur Ausübung eines solchen Jobs benötigt. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer mehr Sicherheit im Umgang mit
Kindern oder anderen sporttreibenden Wesen.
Wer sich also als Jugendlicher für Sport interessiert und vielleicht einmal mit dem Gedanken trägt auch einen Job im Sportbereich anzutreten, ob nun hauptberuflich oder auch nur ehrenamtlich, sollte sich ab einem Alter von sechzehn Jahren auf jeden Fall um einen Platz zur Ausbildung zum Gruppenhelfer bemühen. Hier werden etliche Grundlagen geschaffen und letztlich lernt man nur, wenn man tut, was einen interessiert.
11 Feb
Wer sich als Personalverantwortlicher mit dem Thema Ausbildung und Job befassen muss, wird in seinem beruflichen Leben einiges zu Gesicht bekommen, wenn es um Bewerbungen geht.
Irgendwer muss schließlich die Umschläge öffnen und bearbeiten, die da nahezu tagtäglich in der Personalabteilung aufschlagen.
Besonders wenn es um einen Platz zur Ausbildung geht, kommen Bewerbungen an, wo man sich fragt, ob diese Bewerber noch zu retten sind.
Diese Menschen bewerben sich um einen Job, für den sie Geld bekommen möchten. Kann es dann sein, dass Bewerbungsunterlagen unvollständig sind?
Zu jeder Bewerbung gehören ein Anschreiben, ein Foto, Zeugnisse und ein Lebenslauf!
Und wenn es geht: das ganze Sammelsurium auch noch zusammengeheftet in einer Mappe und nicht einfach in einen Umschlag gedrückt.
Wenn man das schon nicht in der Schule lernt, kann man sich doch an zahlreichen Stellen erkundigen, wie das mit der Bewerbung so läuft: bei der Agentur für Arbeit, bei Bekannten und, und, und. Wo man doch auch im Internet alles herunterladen kann, dürfte es doch wohl kein Problem sein, auch mal was für seinen zukünftigen Job im Internet zu tun. Aber scheinbar, gibt es im Internet viel wichtigere Sachen.
Viele Bewerbungsunterlagen stehen förmlich vor Rechtschreibfehlern oder grammatikalischen Unzulänglichkeiten. Und das Durchstreichen von Wörtern oder Tippex oder gar Flecken in einer Bewerbung gar nicht gut ankommen, scheint bei vielen, die einen Job suchen, nicht angekommen zu sein. Wer stellt denn so eine Person ein?
Eine Bewerbung hat fehlerfrei und sauber auf den Tisch zu flattern und sie sollte auch auf einem vernünftigen Papier zu Wege gebracht worden sein, nicht auf irgendeinem abgerissenen und ausgefransten Etwas.