13 Mrz
..wenn er sich dafür nicht zu schade ist! Jeden Tag sieht man im Fernsehen Berichte über Menschen die keine Arbeit haben. Natürlich trifft es manche Menschen hart wenn sie ihren derzeitigen Job plötzlich verlieren und der ein oder andere kann aus verschiedenen und verständlichen Gründen keine neue Arbeit finden. Überwiegend jedoch spürt man deutlich dass viele einfach in Selbstmitleid versinken und die dollsten Gründe angeben warum sie nicht arbeiten. Manche scheinen sogar Stolz darauf zu sein und verkünden dass sie doch nicht so bescheuert sind und arbeiten obwohl man auch ohne Geld bekommen kann. Aber die Frage ist doch: kann man mit HartzIV wirklich ein gutes Leben führen? Doch wohl kaum! Auch ich war mal kurzzeitig Arbeitslos. Arbeit habe ich immer gefunden und wenn ich während der Jobsuche in einer Firma Schrauben verpackt oder im Fast-Food-Restaurant gearbeitet habe oder in unserer Kurstadt im Café gejobbt habe. Wie kann man sich denn so gehen lassen und keinen Mut mehr finden um sich neue Arbeit zu suchen? Ich kann mir nur sehr schlecht vorstellen, mehr als 4 Wochen nicht zu arbeiten. Dabei stumpft man total ab und hat nicht das Gefühl dass man in irgendeiner Art gebraucht wird. Arbeiten tut wirklich gut und wenn der Lohn auf dem Konto eintrifft kann man sich nicht nur eine Wohnung und ein Auto leisten sondern auch eine ganze Menge mehr um sich das Leben zu versüßen. Klar ist es schade dass man mehr Zeit auf der Arbeitsstelle verbringt als in der Freizeit aber so ist es nun mal und damit muss man sich auf eine positive Weise abfinden.
11 Mrz
Es ist nach wie vor wichtig dass man einen Ausbildungsplatz hat. Die berufliche Zukunft sieht dünn aus wenn man nichts vorzuweisen hat. Um aber einen Ausbildungsplatz zu bekommen ist es superwichtig dass man gute Schulzeugnisse hat. Als ich damals meine Höhere Handelsschule abgeschlossen hatte, schrieb ich fleißig Bewerbungen. Dreißig Stück hatte ich abgeschickt – darf man gar nicht drüber nachdenken was einen diese Bewerbungen gekostet haben. Ich wartete also auf Antwort und erhielt auch neben wenigen Absagen viele Einladungen zu Gesprächen und Einstellungstests. Nachdem ich sämtliche Einladungen angenommen hatte wartete ich erneut auf Antworten und auf Angebote wo ich meine Ausbildung antreten kann. Ich hatte die Chance, mich zwischen sage und schreibe 16 Angeboten zu entscheiden, konnte also frei wählen wo ich mich ausbilden lassen möchte. Bleibe ich in der Nähe oder gehe ich in eine andere Stadt, lerne ich in einer Brauerei oder in einer Süßigkeitenfirma. Ich hatte eine riesige Auswahl. Heute haben sich die Zeiten stark geändert und viele Schüler bleiben auf der Strecke. Damals hatte man auch nach einem ersten Versagen in der Schule noch die Chance alles wieder auszubügeln. Heute hat man diese Chance leider nicht. Wenn man ein schlechtes Zeugnis hat, findet man so gut wie keinen Ausbildungsplatz. Findet man aber dennoch einen Arbeitgeber der eine Ausbildung ermöglicht, muss man diese Ausbildung ernst nehmen und erfolgreich abschließen sonst ist das die einzige und letzte Chance gewesen. Leider ist man oft erst im jugendlichen Alter wenn man die Schule abschließt und es fehlt noch der Ernst an der Sache. Dadurch versauen sich viele junge Leute ihr komplettes Leben.
9 Mrz
Im Laufe des Lebens muss man sich irgendwann entscheiden wie man sein Leben ausrichtet. Es kommt der Punkt an dem man wählen muss zwischen Familie und Karriere. Schlägt man einen zeitintensiven Weg der Karriere ein und läuft damit Gefahr, keinerlei Zeit für eine Familie zu haben oder begnügt man sich mit einem normalen, regelmäßigen Einkommen und hat nebenher noch reichlich Zeit für Freizeitaktivitäten. Für mich stellte sich eines Tages die Frage ob ich ins Ausland gehe und richtig Karriere mache oder ob ich einen 40-Stunden-Job annehme und hier bleibe. Eigentlich habe ich gar nicht lange überlegt denn ich wünschte mir auf jeden Fall eine Familie und wollte auch zudem in meinem jetzigen, heimatlichen Umfeld bleiben. Also zerschmetterte ich jegliche Gedanken an eine steile Karriere und blieb hier in Deutschland. Klar, der ein oder andere ist der Meinung dass man Familie und Karriere miteinander gut verbinden kann aber wie soll das funktionieren? Auf keinen Fall möchte ich dass mein Mann zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert. Dafür ist es mir zu wichtig bei meinen Kindern zu sein. Auch möchte ich nicht dass sich fremde Menschen um meine Kinder kümmern. Mir ist eine ausgiebige Freizeit genauso wichtig wie ein gutes Einkommen mit dem man gut über die Runden kommt und welches dennoch hoch genug ist sodass man sich noch Urlaub und kleine Freuden gönnen kann ohne auf jeden Cent zu achten. Auch ohne große Karriere mit wenig Freizeit kann man dennoch seine eigene kleine Karriere machen und innerhalb des Jobs dafür sorgen dass man sich fortbildet und sein Wissen ständig erweitert. Dabei helfen eine ganze Reihe von Weiterbildungsstätten – einfach mal Kontakt aufnehmen. Niemand muss sein Leben komplett aufgeben und sich nur der Arbeit widmen um ein glückliches Leben zu haben.
7 Mrz
Man sollte es nicht meinen, aber auch wenn man einen Bürojob hat, muss man sich gut überlegen, welche Kleidung man trägt.
Es geht nicht nur darum, schick und seriös auszusehen, sondern auch um die Bequemlichkeit.
Wenn man acht Stunden nur sitzt, ist es nicht ratsam, ausgerechnet seine knackig enge Lieblingsjeans anzuziehen.
Irgendwann im Laufe des Tages hat man dann das Gefühl, als wenn einem die Füße und Unterschenkel einschlafen. Gesund ist es auch nicht, weil die Durchblutung ganz erheblich eingeschränkt wird.
Wenn man Jeansliebhaber ist, sollte man auf diejenige zurückgreifen, die etwas weiter geschnitten ist, keine harten Nähte hat und aus einem etwas dünneren Stoff gefertigt wurde.
Was im Winter immer ganz schrecklich ist, sind diese ständigen kleinen Stromschläge, die man bekommt, wenn sich die Synthetik Kleidung elektrisch auflädt.
Das lässt sich vermeiden, indem man hauptsächlich Baumwollkleidung trägt.
Auch sollte man auf Oberteile verzichten, die viele Rüschen an den Ärmeln haben.
Sonst bleibt man ständig irgendwo hängen oder, was noch schlimmer wäre, man wirft seine Kaffeetasse um und muss sehen, wie man den Schreibtisch wieder sauber bekommt.
Im Sommer ist es äußerst unangenehm, wenn man nur ein T-Shirt trägt.
Da man überwiegend mit dem PC arbeitet, liegen die Arme meistens auf dem Schreibtisch. Auch wenn man nur ganz wenig schwitzt, merkt man doch, dass die Arme regelrecht am Tisch festkleben. Daher ist es angenehmer ein dünnes, langärmeliges T-Shirt zu tragen.
Dass man nicht Over- oder Underdressed im Büro erscheinen sollte, versteht sich von selbst.
Badeschlappen, Strandhosen etc. sind was für den Urlaub, im Büro haben sie nichts verloren.
Gammeljeans und Schlabbershirts gehören aufs heimische Sofa.
Aber genauso unangebracht sind Highheels in Verbindung mit dem „kleinen Schwarzen“. Dies ist was für die nächste Weihnachtsfeier der Firma.
5 Mrz
Wie kommt es, dass im Büro ständig Sachen verschwinden? Ich glaube, der kleine Bürokobold hat seine Finger im Spiel. Da sitzt man, hat gerade wieder eine komplizierte Exceltabelle erschaffen, das kleine Lineal lag auch gerade noch vor einem. Und jetzt ist es weg. Welcher Kollege war gerade am Schreibtisch? So weit ich mich erinnern kann, keiner.
Also, wo ist das blöde Lineal?
Weder unter der Tastatur, noch unter dem Berg Akten, auch auf der Erde liegt es nicht.
Die teilnahmsvolle Frage meiner Kollegin: „Suchst du was?“ lässt das Adrenalin noch mehr steigen, denn ich sehe das breite Grinsen auf ihrem Gesicht.
Also noch mal von vorne und genau nachdenken.
Bevor die Excel-Tabelle fertig war, bin ich mit dem Ordner nach nebenan zu meiner Kollegin gegangen und habe sie gefragt, ob alles so in Ordnung ist. Ja, genau, da muss ich das Lineal mitgenommen haben.
Und tatsächlich, auf ihrem Schreibtisch liegen zwei Lineale. Na Gott sei Dank, es kann weiter gearbeitet werden, - wenn ich wüsste, wo jetzt wieder der Entklammerer ist -. „Silke, hast du mein Klammeräffchen gesehen?“
„Ja, dort in deiner Postkiste.“
Ich weiß beim besten Willen nicht, wie die Sachen immer dorthin gelangen, wo ich sie gar nicht hingelegt habe.
Also, es gibt ihn doch, den Bürokobold. Er lässt nicht nur meine Sachen verschwinden, auch die meiner Kollegen. Mindestens drei Mal am Tag kommt ein Kollege herein und fragt: „Hab ich meinen Kuli hier liegen gelassen?“ oder „Kann es sein, dass meine Schere bei euch ist?“
Mittlerweile sind alle der Meinung, dass der Kobold wieder sein Unwesen getrieben hat, sonst müsste man ja zugeben, dass man unter Vergesslichkeit leidet.
3 Mrz
Wenn man morgens früh ins Büro kommt, stellt man erst mal die Kaffeemaschine an, dann den PC. Seltsamerweise funktioniert die Kaffeemaschine immer, der PC, wenn man Glück hat, fast immer.
Am schlimmsten ist es am Montagmorgen. Irgendwer hat am Wochenende immer entweder neue Programme installiert oder irgendwelche Veränderungen vorgenommen.
Man sitzt also vor seinem PC, will arbeiten und was sieht man, die Eieruhr.
Gut, dann kocht man erst mal Kaffee für die Kollegen, erzählt, was man am Wochenende so alles erlebt hat und hofft, dass sich der Server doch noch überlegt, uns seine Software zur Verfügung zu stellen.
Nach einer halben Stunde hat man dann die Hoffnung aufgegeben. Jetzt muss man in den Serverraum und alles neu hochfahren. Das dauert, aber wenn es hilft, ist es ok.
Meistens hilft es aber nicht. Und welches Systemhaus öffnet schon vor neun Uhr seine Ohren, ganz zu schweigen von der Softwarefirma, die das Warenwirtschaftssystem entwickelt hat.
Also kümmert man sich mal endlich um seine Ablage, räumt den Schreibtisch auf, wischt den Bildschirm sauber, entfernt die Kaffeeflecken auf der Tastatur, sortiert die Büroklammern nach Größen und wartet, wartet, wartet.
So gegen neun, nachdem man mindestens fünfzig Mal versucht hat, jemanden telefonisch zu erreichen, erklingt die Stimme des Retters im Ohr: „Geht der PC nicht? Dann müssen Sie den Server neu hochfahren“. (Danke für den Tipp). „Haben Sie schon? Das kann aber nicht sein“.
Irgendwie merkt man so langsam, wie das Adrenalin steigt und steigt, aber die gute Kinderstube siegt dann doch: „Wir haben den Server neu hochgefahren, aber die PCs laufen noch nicht, würden Sie bitte mal vorbeikommen. Ok, also dann in einer halben Stunde, bis gleich“.
So gegen zehn, halb elf kann man dann endlich den ersten Arbeitstag der Woche beginnen, und dafür ist man um fünf aufgestanden.
1 Mrz
Um Belege versenden zu können kann man den etwas länger dauernden Postweg benutzen oder man kann den Beleg einscannen und als E-Mail Anhang verschicken.
Oft jedoch ist es so, dass man etwas mit Bildern dokumentieren möchte und dies so schnell wie möglich an den Adressaten geschickt werden muss.
Dann ist das Fax ein optimales Kommunikationsmittel. Ruck zuck hat der Kunde, Lieferant oder wer sonst als Empfänger in Frage kommt den Beleg vorliegen und kann entsprechend agieren.
Allerdings gibt es da ein kleines Problem.
Wie schnell hat man sich beim Faxgerät verwählt und die falsche Nummer eingegeben. Da sich ja kein Empfänger meldet, fällt einem dieses Missgeschick meistens erst dann auf, wenn der tatsächliche Empfänger nachfragt, wo denn das Fax bleibt.
Das kann manchmal ganz schön peinlich werden. Vor allen Dingen dann, wenn man ganz private Fotos oder Briefe aus Versehen jemand völlig Fremdem gefaxt hat.
Sitzt man in einer Firma an der Zentrale passiert es immer wieder, dass das Telefon klingelt und nur ein Piepton zu hören ist.
Dann hat wieder jemand versucht, unter der Telefonnummer ein Fax zu versenden. Man sollte sich da schwer hüten, irgend eine abfällige Bemerkung, wie z.B. „Welcher Idiot kann die Fax-Nummer nicht von der Telefonnummer unterscheiden“ von sich zu geben.
Auch wenn man denkt, es ist ja keiner am Telefon, man muss nur mit dem Faxgerät verbinden, falsch gedacht. Derjenige, der das Fax verschickt, hört einen genauso gut, als wenn er selbst am Telefon wäre.
Trotz all den kleinen Macken, die es so für einen bereit hält, möchte man das Faxgerät nicht mehr missen.