Viele Menschen haben schon mal schlechte Laune, fühlen sich niedergeschlagen und trauern um einen lieben Menschen. Nicht bei allen Menschen kommt es dadurch zu Depressionen. Medizinisch spricht man von Depressionen, wenn die Menschen längere Zeit in einem Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Schwermut leben. Jahrzehntelang wurde das Thema „Depression“ in der Öffentlichkeit ignoriert. Die Wortbezeichnung kommt aus dem lateinischen und bedeutet: Niedergeschlagenheit. Es ist eine Krankheit, die körperliche und seelische Symptome haben kann, sagt Arzt Bonn. Oft wird den Betroffenen nicht geglaubt, da keine körperlichen Beschwerden vorliegen. Oftmals wird verkannt, dass psychische Beschwerden Auslöser für physische Krankheiten sein können.
Körperliche Symptome können Schlafmangel, Herzschmerzen, Appetitmangel oder auch Gelenk- und Muskelschmerzen sein. Seelische Symptome sind Schuldgefühle, innere Unruhe, Niedergeschlagenheit und Konzentrationsstörungen.
Forschungen von Arzt Bonn haben ergeben, dass Depressionen bei Störungen des Neurotransmitter-Stoffwechsels entstehen. Konkret fehlt der Botenstoff Serotonin (Glückshormon). Es gibt Theorien, die nicht verarbeitete, negative Kindheitserlebnisse als Auslöser angeben. Außerdem wurde festgestellt, dass die Veranlagung zu Depressionen in den Genen steckt.
Fest steht auch, dass Frauen doppelt so häufig die Diagnose Depression bekommen als Männer. Jeder zehnte Mann und jede vierte Frau bekommen Depressionen.
Eine weitere Form der Depression ist die Wochenbettdepression. Nach der Geburt bekommen fast 50 % der Mütter diese Art der Depression. Das hat mit Hormonumstellungen zu tun.
Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Die Gefahr, dass gerade bei Kindern und Jugendlichen die Krankheit zu spät oder gar nicht diagnostiziert wird, ist groß. Oft werden bei Kindern psychische Verstimmungen von körperlichen Verhaltensauffälligkeiten überdeckt.
Zehn bis fünfzehn Prozent aller älteren Menschen leiden unter Altersdepressionen. Es ist die häufigste Erkrankung im Alter. Auch hier ist das Erkennen der Krankheit durch den Arzt Bonn nicht immer einfach. Die sich verändernden Lebensbedingungen z.B. Nachlassen der körperlichen und seelischen Kräfte, Verlust des Lebenspartners oder die Pensionierung wird mit allgemeiner Niedergeschlagenheit in Verbindung gebracht.